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Regenzeit auf Ababis

Hallo liebe Freunde der LEKKER-Namibia Bücher!

 

Wir sind wieder zurück vom Wüstenrand.  Mit einer wie immer spannenden Zeit auf Ababis. Wir durften wieder einen der Höhepunkte des Jahres miterleben: Wenn das Rivier "abkommt", wie der Südwester sagt. Also wenn der Trockenfluss in der Nähe des Farmhauses sich mit Wasser füllt. Das passiert einige Stunden nach einem starken Regen, wenn das Regenwasser in den Bergen sich an den tiefsten Punkten sammelt und mit machmal krachender Gewalt das Trockenflussbett mit Wasser füllt. Oft hört man die Ankunft des Wassers schon einige Zeit im Vorraus: Die Erde vibriert, eine Flutwelle wälzt sich heran und innerhalb von Minuten schwillt das Flussbett an und wird zum reißenden Strom. Ein Moment der immer wieder atemberaubend, aber nicht ungefährlich ist. Zum Beispiel wenn man zufällig mit seinem Auto in der Nähe ist und versucht eine Straße, durch die der Fluss "abgeht" zu überqueren. Das kann leicht als Totalschaden enden. Und das Auto wird dann, wie unsere Freunde auf der Farm sagen, zum "Auslaufmodell".

Aber das ist natürlich nicht der einzige Effekt der Regenzeit: Nach nun zwei trockenen Jahren, konnte der Boden endlich wieder Wasser aufnehmen und schon nach wenigen Tagen fing das Gras an zu wachsen, die Bäume bekommen neue Blätter und  dann kehrt auch das Wild aus den Bergen zurück und große Oryx- und Zebraherden machen sich über das frische Gras her.  Und ein unbeschreiblicher Duft zieht durch die Savanne. Das ist das Fest des Jahres für Pflanzen, Tiere und Menschen.

 

Und was unsere Bücher angeht: Wir hatten ein kleines Radio-Interview mit dem Hitradion Namibia, wo Kathrin und ich zu unseren beiden Büchern befragt wurden. Leider bekomme ich von hier die Rückmeldungen nicht so mit, aber vielleicht hilft es ja, auch in Namibia noch ein bisschen bekannter zu werden.

 

Es grüßt euch

Ria

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